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Erschreckend hohe Zahl an Badeunfällen

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Allein seit vergangenem Freitag sind in Deutschland mindestens 14 Menschen bei Badeunfällen ums Leben gekommen:

Ein Fünfjähriger trieb zum Beispiel leblos in einem Nichtschwimmerbecken in Bad Nauheim und konnte nicht mehr reanimiert werden, ebenso fiel ein zweijähriges Kind in Bad Pyrmont dem Tod durch Ertrinken zum Opfer.  Solche tödlichen Unfälle ziehen sich zwar durch alle Altergruppen – Kinder, Jugendliche und Senioren scheinen jedoch besonders betroffen zu sein.

Vielfach sind  bei Kindern und Jugendlichen die mangelnden Schwimmkenntnisse ausschlaggebend. Nach neuesten Erhebungen kann nur jeder zweite aus dieser Gruppe schwimmen.

Leider sind oftmals Leichtsinn und Selbstüberschätzung, manchmal auch Unkenntnis schuld an einer solch dramatischen Entwicklung. Auch Alkohol kann eine nicht zu unterschätzende Rolle spielen.

Zum Beispiel gibt es an der Ostsee und an der anderen Stränden Kennzeichnungen, die leider nicht jeder Badegast zuordnen kann. Ist eine gelbe Flagge gehisst oder ein gelber Ball hochgezogen, gibt es eine Badebeschränkung. Die Farbe „ROT“ signalisiert ein absolutes Badeverbot. Schwimmen und Baden sollte man außerdem zur eigenen Sciherheit nur an bewachten Strandabschnitten.

Seen und Flüsse bergen oftmals das Risiko von Strudeln und Schlingpflanzen oder fallen plötzlich aus dem flachen Uferbereich sehr tief ab, was besonders für Kinder gefährlich ist. Generell sollte man niemals allein schwimmen gehen und bei Bootsfahrten zur Schwimmweste greifen. Auch ein Sprung ins vermeintlich erfrischende Nass kann tödlich enden. Zum Beispiel, wenn das Wasser nicht tief genug ist und man sich mittels Kopfsprung ins Wasser stürzt oder wenn durch den plötzlichen Temperaturabfall der Kreislauf versagt.

Was kann man selbst tun? Kinder, die nicht sicher schwimmen können, darf man in der Nähe von Wasser nie unbeaufsichtigt lassen. (Das Schwimmabzeichen „Seepferdchen“ reicht nicht aus als Befähigung zum sicheren und ausdauernden Schwimmenkönnen). Es gibt spezielle Sicherheitsmaßnahmen, die man ergreifen kann. So zum Beispiel ein für kleinere Kinder nicht lösbares Armband, das an eine Empfängerstation signalisiert, wenn das Kind mit Feuchtigkeit in Berührung kommt. Für den Swimmingpool gibt es so genannte „Poolwächter“, die Alarm auslösen, wenn im Becken Wellen ausgelöst werden. Denkbar sind auch Unterwasserkameras, die auf leblose Körper unter Wasser reagieren.

Auf sich selbst und andere zu achten ist die Devise beim Badevergnügen und vielleicht könnte es auch nicht schaden, die eigenen Kenntnisse in Erster Hilfe einmal aufzufrischen?

 

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